Bei spätsommerlichem Sonnenschein kamen die Bewohnerinnen und Bewohner des «Perron Vert» zu ihrem ersten gemeinsamen Willkommensanlass zusammen. Ein Samstagmorgen voller Begegnungen, angeregter Gespräche und Vorfreude auf das künftige Zusammenleben in der neuen Nachbarschaft.
Ein gelungener Auftakt für eine lebendige Nachbarschaft
Rund 50 Bewohnerinnen und Bewohner fanden sich im Erdgeschoss der Alten Mosterei ein, um ihre neuen Nachbarinnen und Nachbarn kennenzulernen, miteinander ins Gespräch zu kommen und mehr über die Möglichkeiten des gemeinschaftlichen Zusammenlebens zu erfahren.
Nach der herzlichen Begrüssung durch das Projektteam richtete Gemeindepräsident Emil Müller einige Worte an die Anwesenden und hiess sie offiziell in der Gemeinde willkommen. Anschliessend erhielten die Teilnehmenden einen Einblick in die vielfältigen Möglichkeiten, das Siedlungsleben aktiv mitzugestalten. Vorgestellt wurden unter anderem die geplante Gründung eines Siedlungsvereins, gemeinschaftliche Gartenflächen, der zukünftige Gemeinschaftsraum sowie verschiedene Arbeitsgruppen, beispielsweise im Bereich Nachbarschaftshilfe. Dabei wurde deutlich: Das «Perron Vert» soll nicht nur ein Ort zum Wohnen sein, sondern auch ein Ort, an dem Gemeinschaft wachsen kann.
Dass der erste Schritt dazu ganz einfach sein kann, zeigte sich beim anschliessenden Kennenlern-Bingo. Mit Neugier und einer guten Portion Spielfreude machten sich die Teilnehmenden auf die Suche nach Gemeinsamkeiten, kamen ins Gespräch und erfuhren dabei so manches Überraschende über ihre Nachbarinnen und Nachbarn. Gleichzeitig entstand ein buntes Gemeinschaftsbild, auf dem sich die Bewohnerinnen und Bewohner mit Selbstporträts und ihren Namen verewigten – ein schönes Zeichen für die Vielfalt der Menschen, die das «Perron Vert» mit Leben füllen.
Auch beim anschliessenden Mittagessen wurde weiter geplaudert, gelacht und die eine oder andere neue Bekanntschaft vertieft. Für den Grill und das Salatbuffet war das Team von Breitenmoser, Appenzell, zuständig und für das vielfältige und süsse Dessertbuffet alle Bewohner:innen, welche etwas beigesteuert hatten.
Was von diesem ersten Treffen bleibt, war vor allem eines: die Freude über die vielen neuen Gesichter, die ersten geknüpften Kontakte und die Lust, das Zusammenleben gemeinsam zu gestalten. Der Willkommensanlass hat gezeigt, wie viel Freude am Miteinander in der neuen Nachbarschaft steckt. Nun darf aus ersten Begegnungen Schritt für Schritt eine lebendige Gemeinschaft wachsen.

